Preise & Stipendien



Aktuelle Ausschreibungen

Unsere Auflistung aktueller Ausschreibungen von Preisen und Stipendien können Sie gern um Ihre Preismeldung ergänzen. Informieren Sie uns über Ihre Ausschreibung per E-Mail an info(at)dgkj.de.



Preis Transkulturelle Pädiatrie 2019

Die Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ) vergibt im Rahmen ihrer 71. Jahrestagung in München vom 11.-14. September 2019 den Preis Transkulturelle Pädiatrie.

Ethnisches und kulturelles (sprachliches, soziales und religiöses) Anderssein gehört inzwischen zu den alltäglichen Beobachtungen in der gesundheitlichen Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Dabei stehen ihren grundsätzlichen Ressourcen oft noch erhebliche Barrieren gegenüber, die schließlich die gesundheitliche Versorgung dieser Kinder benachteiligen – das zeigt sich am Beispiel von chronischen Erkrankungen bei Patienten aus Migrantenfamilien. Trotz des gleichen medizinischen Angebots verlaufen die Erkrankungen oft ungünstiger als bei Kindern und Jugendlichen aus Familien ohne Migrationshintergrund. Gesundheitsberichte, aber auch exemplarische Beispiele zeigen, dass die Berücksichtigung von kulturspezifischen Besonderheiten durch vermehrtes Wissen des Personals, aber auch Abbau von sprachlichen und kulturellen Kommunikationsbarrieren zur Verbesserung der Ergebnisqualität führen kann.

Mit dem Preis für Transkulturelle Pädiatrie will die DGSPJ diese dringend notwendige Diskussion wissenschaftlich versachlichen, einem breiteren interdisziplinären Fachkreis zuführen und zielorientiert bündeln helfen. Die vollständige Ausschreibung finden Sie auf der Homepage der DGSPJ www.dgspj.de unter der Rubrik Forschung.

Die Arbeiten sind über die Homepage der Jahrestagung http://dgkj2019.de einzureichen. Der Preis wird mit einer Urkunde geehrt und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 € dotiert. Wir ermutigen alle Arbeitsgruppen, sich mit vielfältigen Beiträgen zu beteiligen.



BMG-Praxisvorhaben zur Prävention von Kinderübergewicht

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat das Ziel, im Rahmen eines thematischen Schwerpunkts die Einbeziehung von Familien in der Prävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Als erste Komponente des thematischen Schwerpunkts wurde am 06.09.2018 die Förderbekanntmachung „Praxisorientierte Aufbereitung des Forschungsstandes zur Einbeziehung von Familien als Zielgruppe in der Prävention von Kinderübergewicht“ veröffentlicht.

Die Förderbekanntmachung „Praxisvorhaben zur Einbeziehung von Familien als Zielgruppe in Maßnahmen der Prävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen“ ist Teil 2 des thematischen Schwerpunkts „Familien als Zielgruppe in der Prävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen“. Die hier geförderten Vorhaben sollen Maßnahmen zur Einbeziehung und Erreichung von Familien in der Prävention von Übergewicht konzipieren, erproben und nachhaltig in den Strukturen der geförderten Organisationen implementieren. Hiermit soll erreicht werden, dass die Perspektiven und damit die Bedürfnisse und Lebensbedingungen von Familien besser beachtet werden. Dazu gehört u. a., dass die Heterogenität von Familienkonstellationen zu berücksichtigen ist. Alle Praxisvorhaben sollen in Bezug auf die Zielerreichung evaluiert werden. Die Evaluation ist ebenfalls Bestandteil des thematischen Schwerpunkts und damit Gegenstand dieser Förderbekanntmachung.

Nähere Informationen zu der Bekanntmachung finden Sie unter dem folgenden Link: „Praxisvorhaben zur Einbeziehung von Familien als Zielgruppe in Maßnahmen der Prävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen" (PDF)

Detaillierte Informationen zum zweistufigen Einreichungsverfahren sind dem Bekanntmachungstext zu entnehmen. Einreichungsfrist für die Einreichungen von Vorhabenbeschreibungen: 15.05.2019 - 27.06.2019 um 12:00 Uhr.


Care-for-Rare Science Award 2019

Die Care-for-Rare Foundation am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München lobt den Care-for-Rare Science Award 2019 in Höhe von 50.000 Euro aus. Der Care-for-Rare Science Award, gestiftet von der Werner Reichenberger Stiftung, soll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Lage versetzen, ein grundlagen-wissenschaftliches oder klinisches Forschungsprojekt im Bereich der seltenen Erkrankungen zu initiieren. Als „selten“ gilt eine Erkrankung, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen betroffen sind. Der Wissenschaftsförderpreis soll kreative wissenschaftliche Ideen fördern und dazu beitragen, das biologische Verständnis von seltenen Erkrankungen zu vertiefen und neue diagnostische und/oder therapeutische Strategien zu entwickeln. Kriterien für die Auswahl der Preisträger sind wissenschaftliche Exzellenz, Interdisziplinarität und Relevanz des Projektes für die klinisch-translationale Wissenschaft. Besondere Berücksichtigung erfahren seltene Erkrankungen, die sich bereits im Kindes- und Jugendalter manifestieren. Die Care-for-Rare Foundation fördert interdisziplinäre und international ausgerichtete wissenschaftliche Projekte mit dem Ziel der Aufklärung der Krankheitsursachen und der Entwicklung innovativer Therapien für Kinder mit seltenen Erkrankungen.

Bewerbungsberechtigt sind Einzelpersonen oder Gruppen, mindestens ein Projektleiter muss an einer deutschen Institution tätig sein. Der Hauptantragssteller wird namentlich als Preisträger genannt. NachwuchswissenschaftlerInnen werden ausdrücklich zur Bewerbung ermuntert. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen (auf Englisch) sind bis zum 31. Juli 2019 (Ausschlussfrist) elektronisch einzureichen. Einzelheiten finden Sie auf www.care-for-rare.org/scienceaward2019.
Die feierliche Preisverleihung wird im November 2019 in München stattfinden. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Dr. Carolin Ruther (Carolin.Ruther(at)med.uni-muenchen.de) gerne zur Verfügung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Forschungspreis „Tinnitus & Hören“

Die Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité vergibt 2019 erstmals ihren mit 10.000 Euro dotierten Forschungspreis „Tinnitus & Hören“.
Prämiert werden herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Ursachenforschung, Früherkennung und Therapie von Tinnitus und Hörschäden. Eingereicht werden können Habilitationen sowie hochkarätig publizierte wissenschaftliche Arbeiten der vergangenen zwei Jahre oder Darstellungen geplanter Forschungsprojekte. Bewerben können sich Antragsteller*innen aus der EU. Arbeiten können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. Bewerbungsfrist ist der 30. September 2019

Weitere Informationen: www.deutsche-tinnitus-stiftung-charite.de/die_stiftung/forschungspreis


DFG-Förderprogramm Klinische Studien

Das Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Anträge auf Förderung klinischer Studien können jederzeit eingereicht werden, eine Ausschreibung findet nicht statt.

Alle Informationen, Merkblätter und Formulare unter http://www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/klinische_studien/

 


Ausbildungsstipendien der STGKJM

Die Sächsisch-Thüringische Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie schreibt fortlaufend bis zu drei Reisestipendien pro Kalenderjahr in Höhe von jeweils bis zu 1.500,00 € aus. Die Stipendien sollen die Weiterbildung von Assistenten und Fachärzten in den Gebieten und ihren Schwerpunkten sowie fakultativen Weiterbildungen der Kinder- und Jugendmedizin und der Kinderchirurgie in den Ländern der Gesellschaft fördern und werden als Beihilfe zu einer Fortbildungsreise gewährt. Gefördert wird die Teilnahme an Kursen, Seminaren oder Tagungen. Die Veranstaltung soll intensiv Inhalte der Weiterbildungskataloge für Kinder- und Jugendmedizin bzw. Kinderchirurgie und deren Subspezialitäten vermitteln. Hospitationen werden nicht gefördert. Der Stipendiat muss Mitglied der STGKJM sein.

Die Stipendien werden auf Antrag gewährt. Anträge können jederzeit gestellt werden. Die Antragsmodalitäten sind auf der Homepage der Gesellschaft www.stgkjm.de zu finden.