Preise & Stipendien



Aktuelle Ausschreibungen

Unsere Auflistung aktueller Ausschreibungen von Preisen und Stipendien können Sie gern um Ihre Preismeldung ergänzen. Informieren Sie uns über Ihre Ausschreibung per E-Mail an info(at)dgkj.de.



Ars legendi-Fakultätenpreis 2019

In Verstetigung des Ars legendi-Preises für exzellente Hochschullehre, den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft jährlich auf Vorschlag der Hochschulrektorenkonferenz verleiht, schreiben der MFT Medizinische Fakultätentag und der Stifterverband in diesem Jahr erneut fachspezifisch den Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in der Hochschulmedizin aus. Er wird auf den Gebieten der Human- und Zahnmedizin verliehen.

Ausgezeichnet werden Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen für herausragende und innovative Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung an Hochschulen. Der Preis ist mit 30.000 € dotiert. Medizinische Fakultäten und Fachbereiche sowie Fachschaften können Vorschläge einreichen; Eigenbewerbungen sind zulässig. Bewerbungsschluss ist der 1. MÄRZ 2019.

Zur Ausschreibung

 


BMBF: Richtlinie zur Förderung von frühen klinischen Studien

Viele Erkrankungen sind trotz des erheblichen medizinischen Fortschritts nach wie vor nicht oder nur unzureichend behandelbar. Zudem sind zahlreiche Therapieoptionen mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden, die zu einer nachhaltigen Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen und zu erheblichen Kosten für das Gesundheitssystem führen.

Die Lebenswissenschaften generieren kontinuierlich neue Erkenntnisse zu den zugrunde liegenden biologischen Mechanismen von Erkrankungen, die ein großes Potential für eine wirksame Behandlung besitzen. Hieraus ergeben sich mögliche Ansatzpunkte für die Entwicklung neuartiger Therapien oder für neue Indikationsgebiete bereits bekannter Arzneimittel. Oft besteht aufgrund eines begrenzten Einsatzspektrums oder aufgrund hoher wissenschaftlich-technischer Risiken zunächst kein unmittelbares kommerzielles Interesse pharmazeutischer Unternehmen an der weiteren klinischen Entwicklung dieser Therapieansätze. Ziel dieser Fördermaßnahme ist, durch die Förderung wissenschaftsinitiierter früher klinischer Studien bis Phase II dazu beizutragen, dass die oben genannten neuen Therapieansätze weiterverfolgt werden.

Mit dieser Fördermaßnahme leistet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Beitrag zum Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung. Das BMBF greift damit eine Empfehlung des Forums Gesundheitsforschung zur „Strategie für den Aufbau von Forschungsnetzwerken für klinische Studien in Deutschland“ auf.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 28. März 2019 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. Es wird empfohlen, dass die Antragstellenden bereits vor Antragstellung ein Kick-off Meeting beim Innovationsbüro des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte bzw. des Paul-Ehrlich-Instituts durchgeführt haben. Zu Beginn der Laufzeit des Vorhabens ist bei diesen eine wissenschaftliche bzw. verfahrenstechnische Beratung einzuholen.

Zur Bekanntgabe der Förderung im Bundesanzeiger vom 27.12.2018

Zu den Informationen auf den Seiten des DLR Projektträger Gesundheitsforschung


Praxisvorhaben zur Partizipation Jugendlicher im Bereich der Prävention von Übergewicht

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat das Ziel, im Rahmen eines thematischen Schwerpunkts die Partizipation Jugendlicher im Bereich der Prävention von Übergewicht zu stärken. Als erster Teil des thematischen Schwerpunkts wurde am 04.10.2017 die Förderbekanntmachung „Aufbereitung des Forschungsstandes zur Partizipation Jugendlicher im Bereich der Prävention von Übergewicht“ veröffentlicht.

Die Förderbekanntmachung „Praxisvorhaben zur Partizipation Jugendlicher im Bereich der Prävention von Übergewicht“ ist Teil 2 des thematischen Schwerpunkts „Partizipation Jugendlicher im Bereich Prävention von Übergewicht“. Die hier geförderten Vorhaben sollen Maßnahmen zur Partizipation Jugendlicher im Bereich der Prävention von Übergewicht konzipieren, erproben und nachhaltig in den Strukturen der geförderten Organisationen implementieren. Um eine nachhaltige und möglichst große Verbreitung der Ergebnisse zu erfahren, sind insbesondere bundesweit agierende Träger und Organisationen angesprochen bzw. Einrichtungen, die mit diesen kooperieren.

Darüber hinaus soll eine Evaluation aller Praxisvorhaben durchgeführt werden. Die Evaluation ist ebenfalls Bestandteil des thematischen Schwerpunkts und Gegenstand dieser Förderbekanntmachung. Ihre Projektskizzen können Sie bis zum 29.03.2019, 12.00 Uhr über das Online-Tool einreichen.

Zur Information auf den Seiten des BMG


BMBF: "Medizintechnische Lösungen für eine kindgerechte Gesundheitsversorgung"

Das Bundeministerium für Bildung und Forschung hat seine Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen zum Thema "Kleine Patienten, großer Bedarf − Medizintechnische Lösungen für eine kindgerechte Gesundheitsversorgung" bekannt gegeben.

Ziel der Fördermaßnahme ist es, durch innovative medizintechnische Lösungen, die speziell auf die Besonderheiten in der physischen und psychischen Entwicklung der einzelnen Altersgruppen angepasst sind, die Gesundheitsversorgung von Kindern entlang der gesamten Versorgungskette zu verbessern. Die Altersgruppen werden dabei wie folgt ein­geteilt:

  1. Frühgeborene – vor vollendeter 37. Schwangerschaftswoche;
  2. Neugeborene – unmittelbar nach der Geburt bis zum Ende der 4. Lebenswoche;
  3. Säuglinge – 5. Lebenswoche bis zum Ende des 1. Lebensjahres;
  4. Kleinkinder – vom 1. bis zum Ende des 2. Lebensjahres;
  5. Kinder – vom 3. bis zum Ende des 11. Lebensjahres;
  6. Adoleszente – vom 12. bis zum Ende des 17. Lebensjahres.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens zum 31. März 2019 zunächst Projektskizzen vorzulegen. Die Ausschreibungsdetails und Voraussetzungen der Fördermaßnahme können Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2061.html aufrufen.


Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Entwicklungszusammenarbeit

Thema 2019: Notfall- und Intensivmedizin

Der Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Entwicklungszusammenarbeit würdigt Projekte, die der Verbesserung der medizinischen Versorgung in Entwicklungsländern dienen. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und honoriert in diesem Jahr Projekte zum Thema Notfall- und Intensivmedizin.

Die Versorgung von Patienten, die akut durch Unfälle oder Erkrankungen in einen lebensbedrohlichen Zustand gekommen sind, ist besonders in Entwicklungsländern ein großes Problem, da die Akut- und Intensivmedizin oft eine hochentwickelte Infrastruktur benötigt und kostenintensiv ist. Dies betrifft sowohl die Erstversorgung am Unfallort, den sicheren Transport in ein Krankenhaus als auch die diagnostische und therapeutische Betreuung schwerverletzter oder -erkrankter Patienten durch ausgebildete Fachkräfte.

Mit dem Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Entwicklungszusammenarbeit soll ein Projekt ausgezeichnet werden, das der Verbesserung der Notfall- und Intensivversorgung von Patienten in Entwicklungsländern dient, bereits seit mindestens einem Jahr läuft, noch mindestens ein Jahr fortgeführt werden soll und das bislang nicht von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert wird.

Bewerben können sich Projektleiter oder leitende Mitarbeiter der Organisation, die das Projekt trägt. Die Organisation muss eine gemeinnützige oder öffentlich-rechtliche Einrichtung aus dem Inland oder der EU (inkl. EFTA-Länder) sein. Das Preisgeld darf ausschließlich für das ausgezeichnete Projekt verwendet werden. Bewerbungsschluss ist der 15. April 2019. Der Preis wird im Oktober 2019 im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Berlin verliehen. 

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail an j.heusinger(at)ekfs.de. Hinweise zur Antragstellung und zu den formellen Voraussetzungen finden Sie unter www.ekfs.de/


Kindness for Kids Versorgungspreis

Mit dem Kindness for Kids Versorgungspreis soll die Umsetzung eines Projektes zur aktuellen Verbesserung der Versorgung gefördert werden, welches entweder durch strukturelle Veränderungen oder aber durch neue pflegerische, physiotherapeutische oder psychosoziale Therapieansätze die Versorgungssituation von Kindern mit seltenen Erkrankungen nachhaltig verbessert. Eine wissenschaftliche Studie sollte das Konzept evaluieren und nach Projektabschluss veröffentlicht werden. - Das Projekt muss soweit vorbereitet sein, dass es - nach positivem Bescheid - spätestens am 01.01.2020 starten kann!

Der Versorgungspreis ist dotiert mit maximal 40.000 €.

FOLGENDE KRITERIEN WERDEN BEI DER AUSWAHL BEACHTET:

  • Innovativer Ansatz
  • Nachhaltige Ausrichtung des Projektes
  • Dissemination des Konzeptes
  • Lokale, nationale oder internationale Vernetzung
  • Wissenschaftlicher Ansatz
  • Beteiligung von Patientenorganisationen 

WAS WIRD NICHT GEFÖRDERT?

  • Literaturrecherchen
  • Grundlagenforschung
  • Klinische Forschung
  • Kofinanzierungen (Ausnahme: Das zu fördernde Projekt ist klar definiert und gut abgrenzbar)
  • Symposien, Meetings und Konferenzen

WER KANN SICH BEWERBEN?

Studenten, medizinisches und paramedizinisches Fachpersonal, Ärzte und Wissenschaftler aus Universitäten, Kliniken, Forschungsinstitutionen und NGOs innerhalb Europas.

WIE KANN MAN SICH BEWERBEN?

Der Projektantrag ist als PDF Datei bis zum 30. April 2019 an c.engelhorn(at)kindness-for-kids.de zu senden. Der Projektantrag kann auf Englisch oder Deutsch eingereicht werden. Die Projektanträge werden von einem Beirat bewertet und das Ergebnis im Juli bekannt gegeben.

Bitte kontaktieren Sie Frau Dr. Carolin Engelhorn oder Frau Friederike Fehrenbach (f.fehrenbach(at)kindness-for-kids.de) bei weiteren Fragen.


Preis Transkulturelle Pädiatrie 2019

Die Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ) vergibt im Rahmen ihrer 71. Jahrestagung in München vom 11.-14. September 2019 den Preis Transkulturelle Pädiatrie.

Ethnisches und kulturelles (sprachliches, soziales und religiöses) Anderssein gehört inzwischen zu den alltäglichen Beobachtungen in der gesundheitlichen Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Dabei stehen ihren grundsätzlichen Ressourcen oft noch erhebliche Barrieren gegenüber, die schließlich die gesundheitliche Versorgung dieser Kinder benachteiligen – das zeigt sich am Beispiel von chronischen Erkrankungen bei Patienten aus Migrantenfamilien. Trotz des gleichen medizinischen Angebots verlaufen die Erkrankungen oft ungünstiger als bei Kindern und Jugendlichen aus Familien ohne Migrationshintergrund. Gesundheitsberichte, aber auch exemplarische Beispiele zeigen, dass die Berücksichtigung von kulturspezifischen Besonderheiten durch vermehrtes Wissen des Personals, aber auch Abbau von sprachlichen und kulturellen Kommunikationsbarrieren zur Verbesserung der Ergebnisqualität führen kann.

Mit dem Preis für Transkulturelle Pädiatrie will die DGSPJ diese dringend notwendige Diskussion wissenschaftlich versachlichen, einem breiteren interdisziplinären Fachkreis zuführen und zielorientiert bündeln helfen. Die vollständige Ausschreibung finden Sie auf der Homepage der DGSPJ www.dgspj.de unter der Rubrik Forschung.

Die Arbeiten sind über die Homepage der Jahrestagung http://dgkj2019.de einzureichen. Der Preis wird mit einer Urkunde geehrt und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 € dotiert. Wir ermutigen alle Arbeitsgruppen, sich mit vielfältigen Beiträgen zu beteiligen.


DFG-Förderprogramm Klinische Studien

Das Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Anträge auf Förderung klinischer Studien können jederzeit eingereicht werden, eine Ausschreibung findet nicht statt.

Alle Informationen, Merkblätter und Formulare unter http://www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/klinische_studien/

 


Ausbildungsstipendien der STGKJM

Die Sächsisch-Thüringische Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie schreibt fortlaufend bis zu drei Reisestipendien pro Kalenderjahr in Höhe von jeweils bis zu 1.500,00 € aus. Die Stipendien sollen die Weiterbildung von Assistenten und Fachärzten in den Gebieten und ihren Schwerpunkten sowie fakultativen Weiterbildungen der Kinder- und Jugendmedizin und der Kinderchirurgie in den Ländern der Gesellschaft fördern und werden als Beihilfe zu einer Fortbildungsreise gewährt. Gefördert wird die Teilnahme an Kursen, Seminaren oder Tagungen. Die Veranstaltung soll intensiv Inhalte der Weiterbildungskataloge für Kinder- und Jugendmedizin bzw. Kinderchirurgie und deren Subspezialitäten vermitteln. Hospitationen werden nicht gefördert. Der Stipendiat muss Mitglied der STGKJM sein.

Die Stipendien werden auf Antrag gewährt. Anträge können jederzeit gestellt werden. Die Antragsmodalitäten sind auf der Homepage der Gesellschaft www.stgkjm.de zu finden.